In Entwicklung
Gebäudedatenbank: Jedes Gebäude bekommt ein Gedächtnis
Wir entwickeln eine Gebäudedatenbank für deinen Betrieb. Mit einem Steckbrief pro Gebäude, der mit jedem Projekt wächst, und einem Import für deine Wartungslisten.
Wer im Handwerk arbeitet, kennt das: Ein Kunde meldet sich nach drei Jahren wieder. Die Heizung macht Geräusche, oder er überlegt, eine PV Anlage nachzurüsten. Eigentlich weißt du eine Menge über dieses Haus. Du warst schon dort, hast gemessen, fotografiert und gerechnet. Nur liegt dieses Wissen verteilt: im Postfach, in einer alten Planung, auf dem Handy des Kollegen und in der Wartungsliste.
Mit der Gebäudedatenbank bündeln wir dieses Wissen an einem Ort. Sie ist gerade in Entwicklung, und wir möchten dir heute zeigen, wohin die Reise geht.
Eine Datenbank für alle deine Gebäude
Die Gebäudedatenbank funktioniert wie deine Kontakte, nur für Gebäude. Jede Adresse, die du in Bauhow planst, landet automatisch darin. Du musst nichts doppelt anlegen und nichts von Hand pflegen.
Damit die Datenbank nicht nur Ablage ist, kannst du sie filtern und sortieren: nach Gebäudetyp, Baujahr, Wärmeerzeuger, Hersteller, Ort oder Wartungstermin. So siehst du zum Beispiel auf einen Blick, wo im nächsten Monat Wartungen fällig sind oder in welchen Häusern noch ein alter Gaskessel läuft. Aus jedem Treffer legst du direkt einen Vorgang an.
Der Gebäudesteckbrief: alles über ein Haus auf einer Seite
Hinter jedem Eintrag steht ein Gebäudesteckbrief. Er ist die Akte des Gebäudes und zeigt ganz oben, was du für das nächste Gespräch brauchst: Wohnfläche, Baujahr, Heizlast, Energieausweis, Verbrauch und den aktuellen Wärmeerzeuger.
Wichtig war uns dabei die Herkunft. Zu jedem Wert siehst du, woher er stammt: aus dem Kataster, aus dem Vor-Ort-Check, aus einer Planung, aus einem Dokument oder von dir eingetragen. Ein Wert aus dem Vor-Ort-Check ist belastbarer als eine Schätzung am Telefon, und genau das soll auf den ersten Blick erkennbar sein.
Startet mit den LOD2 Daten
Ein neuer Steckbrief ist nie leer. Grundlage sind die amtlichen 3D Gebäudemodelle (LOD2). Daraus übernimmt Bauhow Grundfläche, Gebäudehöhe, Dachform und Dachneigung und leitet weitere Werte ab, zum Beispiel die Dachflächen nach Ausrichtung. So kannst du eine Anfrage schon beim ersten Telefonat einordnen, bevor du überhaupt vor Ort warst.
Was die Nachbarschaft verrät
Dazu kommen Daten aus dem Zensus 2022. Für die 100 Meter Rasterzelle des Gebäudes zeigt der Steckbrief, wie in der Umgebung geheizt wird: die Anteile von Gas, Öl, Fernwärme und Wärmepumpe. Daraus schätzt Bauhow ein, wie wahrscheinlich im Haus noch eine fossile Heizung läuft. Das sind Gebietswerte und keine Angaben zum einzelnen Haus. Für die erste Einordnung einer Anfrage und für die Suche nach Austauschpotenzial in deinem Bestand sind sie trotzdem ein guter Anhaltspunkt.
Wächst mit jedem Projekt
Danach lernt der Steckbrief mit jedem Projekt dazu. Jede Antwort aus der Checkliste, jede Eingabe und jedes Berechnungsergebnis kann zurück ins Gebäude fließen. Berechnest du eine Heizlast oder legst du eine Wärmepumpe aus, schlägt Bauhow vor, die Werte ins Gebäude zu übernehmen.
Du behältst dabei die Kontrolle. Neue Werte erscheinen als Vorschlag, und du entscheidest, was übernommen wird. Frühere Werte bleiben in der Historie. So ist jederzeit nachvollziehbar, wann sich die Wohnfläche geändert hat und warum.
Dokumente liefern Werte
Auch Dokumente sollen mehr sein als Ablage. Lädst du eine Heizkostenabrechnung, einen Energieausweis, eine alte Rechnung oder ein Foto vom Typenschild hoch, erkennt Bauhow die Art des Dokuments und schlägt die enthaltenen Werte vor: den Jahresverbrauch, den Energiekennwert, das verbaute Gerät oder die Dämmung aus dem Jahr 2015.
Die ganze Anlage und ihre Geschichte
Im Steckbrief steht nicht nur, dass eine Wärmepumpe verbaut ist. Du siehst die Anlage mit ihren Teilen, also Speicher, Heizflächen, PV, Wallbox und Zählerschrank, jeweils mit Einbaujahr und Daten vom Typenschild. Dazu kommen die Sanierungshistorie, die Verbräuche der letzten Jahre, auf Wunsch witterungsbereinigt, und die Personen am Gebäude. Wechselt der Eigentümer, bleibt alles am Haus.
Hinweise, wo das nächste Projekt wartet
Aus der Gebäudeakte entstehen Hinweise. Fehlt das Protokoll zum hydraulischen Abgleich, ist der Zählerschrank zu klein für einen zweiten Zähler oder ist der Speicher im Verhältnis zum Verbrauch knapp bemessen, zeigt dir der Steckbrief das an. Das sind Einschätzungen, keine Berechnungen. Gerechnet wird wie gewohnt in der Planung. Aber sie helfen dir, aus deinem Bestand die richtigen Gespräche zu machen.
Datenimport: Bring deine Listen mit
Viele Betriebe führen ihren wertvollsten Bestand in einer Tabelle: Adressen, Geräte, Baujahre, letzte Wartung. Mit dem Datenimport lädst du diese Listen hoch, als Excel oder CSV und so, wie sie heute aussehen.
Bauhow erkennt die Spalten und schlägt vor, welche Spalte zu welchem Feld gehört. Du prüfst die Zuordnung, bevor etwas übernommen wird. Danach wird jede Zeile anhand der Adresse mit deiner Gebäudedatenbank abgeglichen. Vorhandene Gebäude werden ergänzt, neue legt Bauhow an, samt den Daten aus dem Kataster. Unsichere Treffer zeigt dir Bauhow gesondert, damit nichts falsch zugeordnet wird.
Was das für deinen Alltag bedeutet
- Nie wieder doppelt aufnehmen. Was einmal erfasst ist, steht beim nächsten Projekt bereit.
- Vorbereitet zum Termin. Du und dein Team kennen Anlage, Sanierungsstand und offene Punkte, bevor ihr klingelt.
- Aus Bestand wird Auftrag. Filter zeigen dir, wo eine Wartung fällig ist, ein alter Kessel läuft oder PV fehlt.
Wie es weitergeht
Die Gebäudedatenbank ist in Entwicklung. Funktionsumfang und Zeitpunkt können sich noch ändern, und genau dafür brauchen wir dich: Wir entwickeln sie gemeinsam mit Betrieben aus dem Handwerk. Wenn du testen möchtest oder uns erzählen willst, welche Listen du heute führst, trag dich auf der Seite zur Gebäudedatenbank ein. Wir melden uns, sobald du loslegen kannst.
Sei bei den Ersten dabei
Trag dich ein, dann melden wir uns, sobald du testen kannst.
